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SEO-Strategie · als Rechnung, nicht als To-do-Liste

Aus dem Audit wird eine Entscheidung. Diese Strategie rechnet vom Geschäftsziel rückwärts bis zum Arbeitsumfang — und stellt am Ende die ehrliche Gegenrechnung mit bezahlter Werbung auf.

Die ganze Strategie auf einer Seite

Ausgangslage: nur 46 Nicht-Marken-Klicks in 91 Tagen bei einer gemessenen Conversion-Rate von 1,05 % — rechnerisch etwa null Testzugänge pro Monat aus der Suche.

Ziel (Arbeitshypothese): +10 qualifizierte Trials pro Monat aus organischer Suche.

Die Rechnung: Bei 1,05 % braucht das ≈ 950 Besucher/Monat. Nach Behebung der gemessenen Conversion-Lecks (Zielrate 1,5–2,0 %) reichen ≈ 500–670. Die Semantik liefert in 9–12 Monaten realistisch 300–800 Nicht-Marken-Klicks/Monat — erreichbar, aber nur wenn SEO und Conversion-Optimierung zusammen laufen.

Bewusst gestrichen: US-Markt, „kaufen"-Suchen der Hardware-Händler, Glossar-Reichweite ohne Kaufbezug, KI-Sichtbarkeits-Vollausbau vor dem Fundament.

Arbeitsumfang: 120–225 Stunden über 4–6 Monate. Gegenrechnung: dieselben Besucher über Google Ads einzukaufen kostet 33.000–123.000 € — pro Jahr, dauerhaft.

Jede dieser Zeilen ist das Ergebnis eines Rechenschritts. Die Kette dahinter:

Die Kette

  1. Nulllinie messen — Marke von Nicht-Marke trennen, Müll-Segmente ausweisen, die Conversion-Rate aus den eigenen Zählern ziehen statt aus Branchen-Benchmarks.
  2. Rückwärtsrechnung — vom Geschäftsziel zu den benötigten Besuchern, bereinigt um die gemessenen Conversion-Lecks.
  3. Semantik-Abgleich — trägt der gesammelte Kern diesen Traffic? Mit einer Plausibilitäts-Referenz aus dem geschätzten Traffic gleichartiger Wettbewerber.
  4. Erfolgsbasis-Prüfung — ist eine Garantie auf messbares Wachstum vertretbar? Hier fiel sie positiv aus, mit klar definierten Messbedingungen.
  5. Weiche & Streichliste — welche Themen gewinnbar sind und welche bewusst wegfallen, bevor Budget hineinfließt.
  6. Preis-Gabelung — daraus der Arbeitsumfang, die Stunden und die Gegenrechnung mit bezahlter Werbung.